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Forschungsprogramm

Kooperative Phänomene im Festkörper:
Metall-Isolator-Übergänge und Ordnung mikroskopischer Freiheitsgrade

Zentrales Thema des Sonderforschungsbereichs 484, der seit 2000 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wird, ist die Erforschung kooperativer Phänomene in wechselwirkenden, quantenmechanischen Vielteilchensystemen der Festkörperphysik. Ziel des SFB 484 ist es zu klären, wie die Wechselwirkung und das kollektive Verhalten der mikroskopischen Freiheitsgrade der Elektronen und des Gitters zu Ordnungsstrukturen und Metall-Isolator-Übergängen führen können.

Die Übergangsmetalloxide stellen die ideale Materialklasse zum Studium derartiger Ordnungszustände des Spins, der Ladung und des orbitalen Freiheitsgrads der Elektronen sowie der Gitterfreiheitsgrade dar und bilden daher die gemeinsame Klammer für die zu untersuchenden Systeme.

Im SFB 484 werden mit neuesten experimentellen und theoretischen Methoden sowohl die mikroskopischen Grundlagen der genannten Phänomene erforscht als auch damit verknüpfte anwendungsorientierte Themen aufgegriffen. Dazu werden Forschungsaktivitäten auf festkörperphysikalischem und materialwissenschaftlichem Gebiet gebündelt.

In der Förderungsperiode 2006-2009 setzt sich der Sonderforschungsbereich aus zwei Projektbereichen zusammen (D: Komplexe Strukturen auf atomarer Skala, E: Dynamik mikroskopischer Freiheitsgrade). Insgesamt sind 15 experimentelle und theoretische Teilprojekte beteiligt.

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