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Bericht Teil 1


Ein Forschungsaufenthalt am EME, ANU, Australien

Nach einem ungefähr 24-Stunden-Flug kamen wir endlich in Sydney, Down Under an. Dann ging es erst mal weiter nach Canberra, wahlweise per Bus oder Flugzeug. In Canberra gibt es viele Studentenwohnheime, am besten sind Burton & Garran Hall (Biancas Wohnheim) und Fenner Hall (Roberts Wohnheim). Beide sind Selbstverpflegerheime mit großen Gemeinschaftsküchen für alle und gemeinsame Badezimmer auf jedem Gang. Während das B&G auf dem Campus liegt ist das Fenner nur ein bisschen nördlich davon. Der Vorteil eines Studentenwohnheimes ist, dass es dort sehr einfach ist Leute von überall zu treffen und auch viele Möglichkeiten angeboten werden, Canberra und die ANU kennen zulernen.

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Das ist einer der Türme von Fenner Hall

Nach ungefähr 24 Stunden schlafen, ging es dann am nächsten Tag zur Research School of Physical Sciences and Engineering, einem eigenen Institut innerhalb der Australian National University. Dort wurden wir äußerst freundlich von allen am EME (Electronic Materials Engineering) begrüßt.

In der ersten Woche wurden uns von den diversen Gruppenleitern alle verschiedenen Forschungsbereiche, wie z.B. MOCVD, Ion-Beam-Processing, Mechanical Alloying, UMIS und vielen mehr, vorgestellt.

Das Forschen dort ist super: Bianca arbeitete am UMIS 2000 (Ultra Micro Indentation System und untersuchte die stattfindenden Phasentransformation von amorphen Silizium unter Indentation. Robert hingegen forschte an Nanokristallen aus Germanium.

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Das EME: Das Foto ist leider schon etwas älter, wir konnten aber leider kein aktuelleres finden.
Ganz rechts steht Jim Williams (mit der Kaffeetasse), der neue Direktor der Reserach School, in der Mitte kniet Jagadish und links daneben sitzt Rob Elliman, die beiden Professoren des EME. Als Zweiter von rechts sitzt Bernd Stritzker, der Augsburger Initiator des Austauschprogramms ANU-Augsburg.

Die ANU liegt in der Mitte Canberras, der Hauptstadt Australiens, und ist sehr großflächig und grün angelegt. Im Prinzip gibt es auf dem Campus alles, von Fish n Chips angefangen über eine Apotheke bis hin zum Supermarkt. Natürlich kann man auch ganz bequem in den Civic, das Stadtzentrum, laufen und dort einkaufen oder die vielen Pubs besuchen. (In Australien wird aber nicht wie viel behauptet Fosters getrunken.)

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Hier sieht man Civic und um Hintergrund die ANU von Mount Ainslie aus.

Teil 2