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DFG Schwerpunktprogramm 1073


Kollektive Quantenzustände in elektronisch eindimensionalen Übergangsmetallverbindungen

Projektstart: 01.02.1999
Projektende: 31.01.2005
Laufzeit: 6 Jahre
Projektträger: DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft)
Projektverantwortung vor Ort: U. Eckern C. Schuster

Zusammenfassung

Ganz analog wie es in normalen Metallen bei tiefen Temperaturen zu Phasenübergängen kommen kann (z. B. zum Übergang Metall-Supraleitung), sind der Peierls- und der Spin-Peierls-Übergang typische Instabilitäten der Luttingerflüssigkeit. Gefunden wurden diese Instabilitäten zuerst in organischen Verbindungen, vor wenigen Jahren auch in Übergangsmetallverbindungen. Ziel des Schwerpunkts ist die koordinierte Erforschung elektronisch eindimensionaler Systeme, d. h. die Erforschung der vielfältigen Erscheinungsformen von Luttingerflüssigkeiten und ihrer Instabilitäten.

Beschreibung

Ziel dieses Projektes war die Untersuchung lokaler Tieftemperatureigenschaften stark korrelierter Elektronensysteme unter dem Einfluss von periodischen und zufälligen Störungen des Kristallgitters. Insbesondere bestimmten wir Ladungsverteilung und Magnetisierung für eindimensionale Modelle (Spinketten, Hubbard-Modell) mittels exakter Diagonalisierung und quasi-exakten numerischen Methoden (DMRG = Dichtematrix-Renormierungsgruppe) als Funktion von Parametern wie Wechselwirkungs- und Potentialstärke. Die numerischen Untersuchungen wurden ergänzt durch analytische Rechnungen mit Hilfe der Bosonisierungstechnik und mean-field-artigen Methoden wie der selbst-konsistenten harmonishen Näherung.

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