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Die Sprungrate direkt bestimmen kann man mit verschiedenen kernphysikalischen
Verfahren. Eins ist der
Mößbauereffekt, bei dem mit extrem hoher Genauigkeit Absorptionsenergien
bestimmter Isotope gemessen werden können. Springt nun das absorbierende
Atom gerade,
so findet man eine Linienverbreiterung wegen der Ortsunschärfe.
Die Linienbreite ist
 |
(5.97) |
wobei
die gesuchte Sprungrate ist. Die Summe in der Gleichung
läuft über die verschiedenen Sprungvektoren
,
ist der Wellenzahlvektor
der
-Strahlung.
Dies Verfahren ermöglicht an
Einkristallen Aussagen über den Sprungweg zu machen.
Ein Problem ist die Verfügbarkeit passender Mößbauerisotope. Für Untersuchungen an Eisenlegierungen wird
eingesetzt, ein weiteres gängiges Isotop
ist
.
Analog tritt
bei elastischer Neutronenstreuung eine solche
Linienverbreiterung auf. Hier ist das Problem, daß man extrem
hochauflösende Monochromatoren benötigt, so daß diese Methode
nur für rasche Diffusionsprozesse funktioniert.
Unterabschnitte
Ferdinand Haider
2000-10-17