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Dies ist eine Methode vorherzusagen,
welche Struktur bei gegebenem Werte der Paarvertauschungsenergien
(zwischen nächsten, übernächsten, ... Nachbarn) bei tiefer Temperatur
stabil ist (wo also die innere Energie minimal ist).
Bsp.
, fcc-Gitter:
Hierbei ist
die Anzahl von ij-Paaren in der Nachbarschale k.
Setzt man
, ergeben sich
die sogenannten Kanamori-Ungleichungen durch geschicktes Abzählen
der Nachbarschaften:
Diese Ungleichungen lassen
sich wie in Abb. 4.8 graphisch darstellen:
Abbildung:
Graphische Lösung der Kanamori-Ungleichungen für Wechselwirkung bis
zum zweiten Nachbarn. Das schraffierte Gebiet entspricht dem Bereich erlaubter
Zahlen von ersten und zweiten Nachbarn. Linien konstanter Energie für ein
gegebenes Verhältnis von
stehen senkrecht
auf der gestrichelten Geraden. Im gezeigten Fall wäre die minimale Energie und
damit der Grundzustand bei
und
.
 |
Die Gleichung für die Energie
 |
(4.11) |
entspricht einer
Geraden. Konstante Energie findet man auf den Ebenen senkrecht hierzu. Die
Energie wird minimal für die gestrichelte Gerade, entsprechend
,
, z.B.
.
Auf diese Weise läßt sich für alle möglichen
Vorzeichen und Verhältnisse von
und
die Grundzustandskonfiguration
angeben (Abb.4.9).
Abbildung:
Diagramm der Grundzustände auf dem fcc-Gitter für verschiedene
Verhältnisse von
und
 |
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Ferdinand Haider
2000-10-17