Für die letzte Regel wird eine Definition der Valenzelektronendichte
benötigt -- sie ist die ,,Anzahl Valenzelektronen
dividiert durch
die Zahl
der Atome pro Einheitszelle``. Hierbei tritt das
Problem der Definition von Valenzelektronen auf.
Bewährt hat sich:
| Fe,Co,Ni,Pd,Pt | Z = 0 |
| Cu,Ag,Au | Z = 1 |
| Zn | Z = 2 |
| Al | Z = 3 |
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Eine gewisse Erklärung für die häufig gefundenen
-Verhältnisse
in gewissen Strukturen gibt
das Jonesmodell: während die Zustandsdichte
des freien Elektronengases glatt ist, steigt sie für kristalline Festkörper
an den Grenzen der Brillouinzonen stark an (Abb. 4.6)
und hat direkt an der Grenze einen
Sprung nach unten.
In einem Modell starrer Bänder (rigid-band-Modell) wird durch Zulegieren
die Bandstruktur
nicht verändert, sondern nur aufgefüllt, die Fermienenergie verschiebt
sich. Unterhalb der Brillouinzonengrenze können nun Elektronen mit relativ
geringer Energie untergebracht werden, darüber wird schnell viel Energie
nötig.
Daher kann es günstiger sein, wenn der Kristall eine andere Struktur
(mit anderen Brillouinzonen) annimmt. Die kritischen Elektronendichten sind
| fcc | |
| bcc | |
| 1/3 | 4/3 | |
| 1/2 | 3/2 | |
| 2/3 | 5/3 | |
| 3/4 | 7/4 |