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Die ersten beiden Strukturen sind dichte Kugelpackungen,
die sich nur in der Stapelfolge der hexagonal dicht gepackten
Ebenen unterscheiden:
in der fcc-Struktur hat man eine Stapelfolge der
-Ebenen
vom Typ
, während man in der hcp-Struktur die Stapelfolge
der
-Ebenen2.1 die Folge
findet. Diese enge Verwandtschaft
und leichte Transformation der einen in die andere wird später
mehrfach eine Rolle spielen.
Auch die Bevorzugung der dichten Kugelpackungen hat ihre Ursache
in der metallischen Bindung -- bei ungerichteten Bindungen erreicht
man im allgemeinen den Zustand niedrigster Energie durch dichtes
Packen der Atome.
Die hexagonale Struktur wird zwar i.a. als dichte Kugelpackung angesehen;
dies ist jedoch nur der Fall, wenn
ist. In den meisten Metallen weicht der
-Wert hiervon mehr oder
weniger ab:
| Element | |
| He | 1.633 |
| Be | 1.581 |
| Mg | 1.623 |
| Ti | 1.586 |
| Zn | 1.861 |
| Cd | 1.886 |
| Co | 1.622 |
Die nicht ganz so häufige bcc-Struktur ist keine dichte Kugelpackung. Sie hat jedoch, wenn man ein einfaches Bindungsmodell ungerichteter Paarbindungen zugrunde legt, ein gegen Schwingungen weicheres Gitter. Daher findet man bei einigen Metallen (etwa beim ''wichtigsten'' Metall, dem Eisen) eine bcc-Hochtemperaturphase, die durch die höhere Schwingungsentropie dieser Struktur begünstigt wird. Allerdings spielen vor allem in bcc-Strukturen auch Bindungen zu übernächsten Nachbarn eine Rolle, die diese einfachen Argumente komplizieren.
Ein Element, das Polonium, liegt auch in einer einfach kubischen Struktur (sc, simple cubic) vor. Bei Annahme ungerichteter Bindungen wäre eine solche Struktur instabil, sie würde durch eine seitliche Scherung wegknicken. Hier scheinen also stark gerichtete Bindungen wichtig zu sein.