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Abbildung 3.17:
Schema der Knudsenzelle zur Dampfdruckmessung
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Eine weitere Methode zur Messung chemischer Potentiale ist
die Messung des Dampfdrucks einer Komponente, etwa in der sogenannten
Knudsenzelle.
Der Dampfdruck einer Komponente über einer Legierung ist direkt ihrer
Aktivität in der Legierung proportional. Der Dampfdruck kann auf
unterschiedliche Weise gemessen werden, etwa in einer Knudsenzelle.
Man mißt die Anzahl
abgeschiedener A-Atome nacheinander für die
reine Komponente, dann für die Legierung, wobei
gilt (wenn der Dampf als ideales Gas angenommen wird):
(
Zahl pro Einheitsfläche und Zeitintervall abgeschiedener Atome,
Fläche,
Zeit,
Dichte des Gases,
mittlere Geschwindigkeit der Gasatome,
Dampfdruck.)
Dies ergibt
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(3.44) |
für den Druck also
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(3.45) |
Empfindlicher als eine Wägung (wie in der Skizze) ist etwa eine Bestimmung
der Zahl abgeschiedener Atome über eine Messung der Aktivität radioaktiver
Tracerisotope.
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Ferdinand Haider
2000-10-17