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Zur Messung der elektromotorischen Kraft setzt man die unbekannte Legierung
in ein galvanisches Element gegen eine Referenz
(z.B. reines
) bekannten Potentials.
Für die entstehende elektrische Spannung
gilt
 |
(3.43) |
Hier ist
die Wertigkeit der A-Ionen,
die Faraday-Konstante,
.
Man mißt also das chemische Potential der Komponente A in der Legierung.
Ein Intervall konstanten chemischen Potentials (über der Konzentration) ist
Zeichen eines Zweiphasengebietes. Darüberhinaus kann man durch Integration
so gemessener chemischer Potentiale freie Enthalpien bestimmen und hieraus
wieder durch Anwenden der Doppeltangentenregel Phasendiagramme erhalten.
Ferdinand Haider
2000-10-17