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Das Hebelgesetz

Abbildung 3.4: Illustration des Hebelgesetzes in mischbarem System
\begin{figure}\hspace{2cm}
\psfig{figure=bilder/hebelgesetz.ps,width=8cm}\end{figure}

Stellt sich bei fester Ausgangskonzentration $\nu_0$ ein Gleichgewicht zwischen zwei Phasen $\alpha, \beta$ ein, so ergibt sich aus der Massenerhaltung eine einfache Beziehung für die Mengenanteile $X_\alpha,
X_\beta$ der beiden gebildeten Phasen:
$\displaystyle X_0\cdot \nu_0$ $\textstyle =$ $\displaystyle X_\alpha\cdot \nu_\alpha + X_\beta\cdot\nu_\beta,$  
$\displaystyle X_0$ $\textstyle =$ $\displaystyle X_\alpha+X_\beta$  
$\displaystyle \Rightarrow X_\alpha(\nu_0-\nu_\alpha)$ $\textstyle =$ $\displaystyle X_\beta(\nu_\beta-\nu_0)$  
$\displaystyle {\rm oder} \qquad {X_\alpha\over X_\beta}$ $\textstyle =$ $\displaystyle {\nu_\beta-\nu_0 \over\nu_0-\nu_\alpha}$ (3.15)

Da dies Gesetz formal wie ein Hebelgesetz aussieht (siehe Abb.3.4), wird es häufig so genannt (Englisch ''lever rule'').



Ferdinand Haider 2000-10-17