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Legierungen

Abbildung 3.1: Phasendiagramme der Legierung CuNi und der Legierung CuZn (Messing)
\begin{figure}\vskip -3cm
\hspace{1.5cm}\psfig{figure=bilder/cu_ni.ps,width=10cm}\hspace{3cm}\psfig{figure=bilder/cu_zn.ps,width=12cm}\end{figure}

Abbildung 3.2: Phasendiagramm von Stahl (FeC)
\begin{figure}\hbox{\hspace{1.5cm}
\psfig{figure=bilder/FeC.ps,width=12cm}}
\par\end{figure}

Als Legierung bezeichnet man in der Metallkunde ein Gemisch mehrerer Atomsorten mit gemeinsam metallischem Charakter, wobei die zwei (oder mehr) Atomsorten eine neue Kristallstruktur ausbilden können (''intermetallische Phasen''). Nicht notwendig ist jedes Metall mit jedem anderen mischbar und ebensowenig muß eine Legierung eine feste Zusammensetzung wie in einer chemischen Verbindung haben. Den Konzentrationsbereich, über den eine Legierung als einheitliche Phase existieren kann, bezeichnet man häufig als Existenzbereich dieser Phase. Die graphische Darstellung in der Ebene Konzentration-Temperatur des Existenzbereichs der verschiedenen Phasen (Gebiete homogener Struktur, aber variabler Zusammensetzung) bezeichnen wir als Phasen- oder Zustandsdiagramm. Beispiele sind $CuNi$, das eine komplette Mischbarkeit aufweist, $CuZn$ (Messing) mit einer ganzen Reihe intermetallischer Phasen, $FeC$ (Stahl), bei dem eine Komponente ein Nichtmetall ist und viele andere.



Unterabschnitte

Ferdinand Haider 2000-10-17