Die kleinen Atombewegungen in martensitischen Umwandlungen finden darüber hinaus korreliert statt und sie laufen mit hoher Geschwindigkeit (praktisch Schallgeschwindigkeit) ab. Schließlich findet man bei martensitischer Umwandlung i.A. eine Volumenerhaltung (nicht jedoch bei den displaziven im engeren Sinn). Generell kann man die nichtdiffusiven Umwandlungen unterteilen in
Im ersten Fall dominiert eine Volumenänderung; er soll hier
nicht weiter diskutiert werden. Der zweite Fall stellt die
eigentlichen Martensitumwandlungen dar. Im dritten Fall werden
die Atome der Einheitszelle mit einer kurzen Wellenlänge
oszillierend verschoben; ein Beispiel ist die
-Umwandlung.
Bei den meisten Umwandlungen findet man allerdings (mehr oder
weniger stark) eine Mischung der verschiedenen Anteile.
Bezeichnet wird es dann meist nach der dominierenden Komponente.