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Versuche


 

Tag 1

Arbeitsplatz

Am ersten Tag des Praktikums stehen das Kennenlernen der Messgeräte und einführende Experimente im Mittelpunkt.
Jeder Teilnehmer soll sich mit der Funktionsweise der Instrumente (Osziloskop, Digitalmultimeter, Frequenz-generator, ...) und Utensilien (Steckbrett, Verdrahtungsset, Widerstandsuhr ...) vertraut machen. Im Anschluss sollen kleine Schaltungen (Parallel- und Reihenschaltungen, CR-Hochpass und RC-Tiefpass) aufgebaut und durch-gemessen, Kennlinien verschiedener Dioden aufge-nommen und Gleichrichterschaltungen getestet werden.

 

 

 

Tag 2

Arbeitsplatz

Am zweiten Tag des Praktikums dreht sich alles um den Transistor. Der Transistor gilt als die Erfindung in der Geschichte der Elektronik ohne die unsere heutige computerorientierte Gesellschaft gar nicht möglich wäre.
Zu Beginn werden die Teilnehmer Kennlinien eines Transistors aufnehmen und zentrale Eigenschaften / Parameter überprüfen. Im weiteren Verlauf des Tages steht die Verstärkereigenschaft eines Transistors auf dem Plan. Genauer gesagt die Emitter-Verstärkerschaltung eines Transistors. Zentrale Punkte hierbei sind die Einstellung und Stabilisierung des Arbeitspunktes eines Transistors und die Ausmessung der erstellten Verstärkerschaltung.
Der letzte Tagesordnungspunkt wird der Aufbau eines kapazitiv-gekoppelten Zweistufenverstärkers sein.

Tag 3

Arbeitsplatz

Der dritte Tag des Praktikums steht im Zeichen des Operationsverstärkers (kurz: OPV). Nach kleineren Einstiegsversuchen zur Input-Offset-Spannung und der Frequenzabhängigkeit des Bauteils werden anhand des Operationsverstärkers analoge Rechenschaltungen wie Addierer, Subtrahierer, Logarithmierer, Integrierer und Differenzierer realisiert. Dazu bauen die Teilnehmer die jeweiligen Schaltungen auf und betrachten die Ergebnisse am Oszilloskop.

 

 

 

Tag 4

Arbeitsplatz

Tag 4 ist ganz der digitalen Elektronik zugeschrieben. Zu Beginn testen die Teilnehmer unterschiedliche, nicht-beschriftete ICs mit logischen Gattern (AND, OR, NOT, NAND, NOR, ...), um festzustellen welcher Typ vorliegt (Erstellen einer Wahrheitstabelle) und um so mit der neuen Materie vertraut zu werden.
Als nächstes steht die Speicherung von digitalen Zuständen auf dem Programm und damit der Aufbau von einigen Kippschaltungen (Flip-Flops). Das zentrale Ziel des Tages ist es, ein gestelltes Problem in eine digitale Schaltung umzuwandeln. Die Materialwissenschaftler erhalten hierbei die Aufgabe eine Lichtschranke aufzubauen, während die Physiker sich mit dem sog. "Bauer, Wolf, Ziege und Salatkopf" Problem auseinandersetzen.

 

Tag 5

Arbeitsplatz

Am fünften und letzten Tag des Praktikums wird es "heiß". Die Teilnehmer bekommen eine kurze Einführung in die "Kunst" des Lötens und dürfen dann selbstständig eine Schaltung ihrer Wahl zusammenlöten. Gelötet wird entweder nach Schaltplan oder Platinenplan (Bestückung der Platine).Zur Auswahl stehen: Würfel, Roulett und Leitungssucher. Die Platinen und elektronischen Bauteile werden frei zur Verfügung gestellt und die gelöteten Schaltungen dürfen im Anschluss mit nach Hause genommen werden.