Suche

06338


Physik Sommersemester 2002
06338 Nanophysik [V]
   
Dozent Gießibl
Dauer 2 SWS
Studiensemester 6
Schein Nein
Termin Fr, 14:15-15:45, 288/S
Beginn 26.4.02
Inhalt Die fundamentalen Wechselwirkungsgesetze der Physik gelten natürlich auch für Skalen im Nanometer-Bereich. Im Zuge zunehmender Miniaturisierung von elektrischen, mechanischen und optischen Bauelementen könnte man annehmen, eine verkleinerte "Maschine" einfach durch das proportionale Verkleinern seiner Bausteine herstellen zu können. Besonders faszinierend erscheint der Aufbau solcher "Maschinen" aus einzelnen Atomen. Dieser Verkleinerung sind allerdings physikalische Grenzen gesetzt. Schon Galileo Galilei wusste, dass z.B. ein hypothetischer Hund von dreifacher Normalgröße abnorm dicke Knochen aufweisen müsste, um genau so stabil wie das kleinere Vorbild zu sein. Zu diesen geometrischen Faktoren kommen noch quantenmechanischen Phänomene und der stärker hervortretende Effekt der thermischen Anregung. Diese Effekte werden in der Vorlesung beschrieben und untersucht. Richard Feynman hat 1959 in seinem Vortrag: "There is plenty of room at the bottom" einen heute vielzitierten Anstoß zur Erkundung der experimentellen Nanophysik gegeben. Der Inhalt dieses historischen Vortrags bildet den Auftakt zur Vorlesung. Weiter werden Beispiele nanophysikalischer Forschung wie z.B. Nanoröhrchen, Fullerene und andere nanoskalige Materialien besprochen.
Vorkenntnisse Mechanik, Elektrodynamik, Quantenmechanik